Renten berechnen

Sie haben Angst vor der viel zitierten Versorgungslücke bei Ihrer Rente? Sie möchten gerne wissen, welche Rentenansprüche Sie später einmal geltend machen können? Nun, dafür müssen Sie nicht warten, bis es soweit ist. Sie können auch heute schon ihre Renten berechnen. So können Sie auch feststellen, wie hoch eine eventuelle Versorgungslücke in Ihrem speziellen Fall wäre. Je früher Sie sich damit auseinandersetzen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen, diese Versorgungslücke mit einer privaten Altersvorsorge zu stopfen.

Die einfachste Methode mit der man gesetzliche Renten berechnen kann, stellen verschiedene Portale im Internet zur Verfügung. Mit dem so genannten Rentenrechner können die Nutzer ihre Renten berechnen. Allerdings handelt es sich beim Ergebnis nur selten um einen reellen Wert, lediglich ungefähre Werte werden angezeigt. Hinzu kommt, dass Sie für eine Berechnung Ihre jährlichen Einkünfte und diverse private Daten online eingeben müssen. Sollten Sie aber an einer schnellen und unkomplizierten Methode zum Renten berechnen interessiert sein, dann sind die Rentenrechner zum Beispiel im Internet eine gute Alternative.

Sie können Ihre Alterseinkünfte auch selber ausrechnen. Diese Methode ist zwar zeitaufwendiger als der Online-Rentenrechner, dafür bekommen Sie aber ein genaueres Ergebnis (kleinere Abweichungen werden Sie jedoch auch hier nicht vermeiden können). Außerdem müssen Sie auf diese Weise keine privaten Daten im Internet herausgeben. Die Formel, mit der Sie Renten berechnen können, ist eigentlich ganz einfach. Sie setzt sich aus vier Punkten zusammen. Der erste Punkt ist Ihr jährliches Bruttoeinkommen. Dieses wird mit dem Durchschnittseinkommen aller Bundesbürger verglichen. Deckt sich Ihr Gehalt mit dem Durchschnitt, dann bekommen Sie einen Punkt. Verdienen Sie mehr oder weniger, wird der Punkt entweder durch eine Kommastelle erweitert (zum Beispiel 1,1 Punkte) oder er verringert sich (zum Beispiel 0,9 Punkte). Als nächstes kommt der „Zugangsfaktor“, also das Renteneintrittsalter. Bei 65 Jahren wäre das der Faktor 1. Jeder Monat, den man mehr oder weniger arbeitet, erhöht oder verringert sich dieser Faktor. Hiernach wird die Rentenart angegeben. Im Falle der Altersrente wäre das ebenfalls die Erste. Als letztes gibt man den Rentenwert (ändert sich jedes Jahr) in die Formel ein. Zum Schluss multiplizieren Sie dann alle vier Punkte und das Ergebnis ist Ihr Rentenanspruch.